Satzung
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R.V. Concordia Burgkunstadt e.V.

 

Satzung

 

Inhaltsverzeichnis:

§ 1 Der Verein
 
§ 2 Gemeinnützigkeit
 
§ 3 Die Mitglieder
 
§ 4 Die Vereinsorgane
 
§ 5 Die Vorstandschaft
 
§ 6 Der Vereinsausschuss
 
§ 7 Die Vereinsjugend
 
§ 8 Die Mitgliederversammlung
 
§ 9 Abteilungen
 
§ 10 Geschäftsordnung
 
§ 11 Vereinsauflösung
 
§ 12 Haftung
 
§ 13 Inkrafttreten der Satzung
 

 


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§ 1 Der Verein
 
Der Verein führt den Namen „Radfahrverein Concordia Burgkunstadt e.V.“ (Kurzschreibweise: R.V. Concordia Burgkunstadt e. V.) . Er wurde am 21.12.1912 gegründet und hat seinen Sitz in Burgkunstadt. Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Lichtenfels eingetragen.
 
Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landes - Sportverbandes e. V., Bayerischen Radsportverbandes e.V. sowie des Bundes Deutscher Radfahrer e. V. und erkennt deren Satzungen und Ordnungen an.

 


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§ 2 Gemeinnützigkeit
 
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung 1977 (AO 1977). Der Vereinszweck besteht in der Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Radsports sowie in der Betätigung auf gesellschaftlicher Ebene und wird insbesondere verwirklicht durch:

  • Abhaltung von geordneten Sport- und Spielübungen,
  • Pflege und Instandhaltung des Vereinseigentums,
  • Durchführung von Versammlungen, Vorträgen, Kursen und sportlichen Veranstaltungen,
  • Ausbildung und Einsatz von Übungsleitern.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Der Verein wird ehrenamtlich geführt. Er ist berechtigt, zur Führung seiner Ziele haupt- und/oder nebenamtlich bezahlte Personen vertraglich einzustellen. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Der Ersatz von Auslagen und Aufwendungen ist zulässig. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Ausscheidende Mitglieder haben keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Bei Personen, die zum Verein in einem vertraglich geregelten Dienstverhältnis stehen, ruht die eventuelle Mitgliedschaft für die Dauer dieses Dienstverhältnisses. Die Zeit des Ruhens ist auf die Dauer der Mitgliedschaft voll anzurechnen. Der Verein ist politisch und weltanschaulich neutral.

 


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§ 3 Die Mitglieder
 
Mitglied kann jede natürliche Person werden, die schriftlich beim Vorstand um Aufnahme nachsucht. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift des gesetzlichen Vertreters. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Lehnt dieser den Aufnahmeantrag ab, so steht dem Betroffenen die Berufung an den Vereinsausschuss zu. Dieser entscheidet endgültig. Mit der Aufnahmebestätigung unterwirft sich das Mitglied den Satzungen und Ordnungen des Vereins und der Verbände sowie den Vorschriften seiner Abteilungen. Die Mitgliedschaft beginnt mit der Zahlung der Erstbeitrags.
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Der dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklärende Austritt ist jederzeit zum Ende des Geschäftsjahres möglich. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Ausschusses aus dem Verein ausgeschlossen werden. Über die Wiederaufnahme eines ausgeschlossenen Mitglieds entscheidet der Ausschuss. Die Beschlüsse sind dem betroffenen Vereinsmitglied mittels eingeschriebenen Briefes zuzustellen.

 


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§ 4 Die Vereinsorgane
 
Vereinsorgane sind:

  • der Vorstand
  • der Vereinsausschuss
  • die Mitgliederversammlung

 


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§ 5 Die Vorstandschaft
 
Der Vorstand besteht aus:

  • 1. Vorsitzender,
  • 2. Vorsitzender (Geschäftsführer/-in)
  • 3. Vorsitzender (Kassier/-in)

Der Vorstand führt die Geschäfte.
 
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden allein oder durch den 2. Vorsitzenden und den 3. Vorsitzenden gemeinsam vertreten (Vorstand im Sinne des § 26 BGB). Im lnnenverhältnis zum Verein gilt, dass der 2. und 3. Vorsitzende nur im Falle der Verhinderung des 1. Vorsitzenden zur Vertretung berechtigt sind.
 
Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Amtszeit des Vorstandes erlischt mit der Wahl des neuen Vorstands. Mehrere Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden.
 
Scheiden der 2. oder 3. Vorsitzende vor Ablauf der Amtsperiode aus, ist vom Vereinsausschuss für diese Funktion ein Nachfolger einzusetzen.
 
Der 1. Vorsitzende bedarf zum Abschluss von Geschäften jeglicher Art bei einem Geschäftswert von mehr als 150 € für den Einzelfall der vorherigen Zustimmung durch den Vereinsausschuss. Der gleichen Zustimmung bedarf es für die weiteren Vorstandsmitglieder bei Ausgaben über 100 €.

 


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§ 6 Vereinsausschuss
 
Der Vereinausschuss setzt sich zusammen aus:

  • den Mitgliedern des Vorstandes
  • dem Jugendvertreter
  • dem Sportwart
  • dem Zeugwart

sowie 8 Beisitzern.

Der Vereinsausschuss wird durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Der Vereinsausschuss tritt mindestens zweimal im Jahr zusammen, ansonsten nach Bedarf oder wenn ein Drittel seiner Mitglieder dies schriftlich beim 1. Vorsitzenden beantragen. Zu den Sitzungen wird durch den 1. Vorsitzenden, im Falle dessen Verhinderung durch ein anderes Vorstandsmitglied, mindestens 1 Woche vorher schriftlich eingeladen. Des weiteren müssen alle Mitglieder mit Ehrentitel zu den Sitzungen eingeladen werden. Dies sind Mitglieder, die den Titel "Ehrenmitglied" oder "Ehrenvorsitzender" innehaben. Ehrenmitglieder erhalten kein Stimmrecht, Ehrenvorsitzende sind Stimmberechtigt.
Die Aufgaben des Vereinsausschusses ergeben sich aus der Satzung. Durch Beschluss kann ihm die Mitgliederversammlung weitergehende Aufgaben übertragen.

 


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§ 7 Vereinsjugend
 
Die Aufgabe hinsichtlich der Vereinsjugend ist die Förderung der sportlichen Jugendarbeit, die Wahrnehmung von Aufgaben der Jugenderziehung und Jugendhilfe unter weitgehender Berücksichtigung der Interessen junger Menschen und deren Mitbestimmung und Mitgestaltung sowie die Vertretung gemeinsamer Interessen im Rahmen der Vereinssatzung.

 


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§ 8 Die Mitgliederversammlung
 
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Kalenderjahr statt.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss stattfinden, wenn dies von einem Fünftel der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe der Gründe und des Zwecks beim Vorstand beantragt wird.
Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt vier Wochen vor dem Versammlungstermin durch den 1. Vorsitzenden, im Falle dessen Verhinderung durch ein anderes Vorstandsmitglied. Mit der schriftlichen Einberufung ist gleichzeitig die Tagesordnung bekannt zu geben, in der die zur Abstimmung gestellten Anträge ihrem wesentlichen Inhalt nach zu bezeichnen sind. Anträge müssen mindestens 2 Wochen vor dem Versammlungtermin schriftlich beim Vorstand unter der Angabe von Gründen eingereicht werden.
 
Der 1. Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung. Diese entscheidet über die Behandlung von Anträgen. Sie beschließt den Vereinsbeitrag und sonstige Mitgliederleistungen, die Entlastung, über Satzungsänderungen sowie über alle Punkte, die Gegenstand der Tagesordnung sind und wählt den Vorstand und die Ausschussmitglieder. Die Mitgliederversammlung bestimmt jeweils für ein Jahr einen zweiköpfigen Prüfungsausschuss, der die Kassenprüfung übernimmt und der Versammlung Bericht erstattet.
 
Wahl- und stimmberechtigt sowie wählbar sind alle Vereinsmitglieder, die am Tage der Versammlung das 18. Lebensjahr vollendet haben. Zur Wahl können nur Mitglieder vorgeschlagen werden, die in der Versammlung anwesend sind oder deren schriftliches Einverständnis mit der ihnen zugedachten Wahl vorliegt.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung entscheidet bei Beschlüssen und Wahlen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Beschlüsse über die Änderung der Satzung bedürfen der Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Eine Änderung des Vereinszwecks erfordert die Zustimmung von neun Zehnteln der stimmberechtigten anwesenden Vereinsmitglieder.
Bei der Wahl des Vorstands ist gewählt, wer die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt. Erhält im ersten Wahlgang keiner der Bewerber die absolute Mehrheit, so findet zwischen den beiden Bewerbern mit der höchsten Stimmzahl eine Stichwahl statt. Gewählt ist der Bewerber, der in der Stichwahl die meisten Stimmen auf sich vereinigt. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Die Mitgliederversammlung kann eine Geschäfts-, Finanz-, Rechts- und eine Jugendordnung mit einfacher Stimmenmehrheit beschließen.
Der Jugendvertreter, welcher am Tage der Mitgliederversammlung das 18. Lebensjahr bereits vollendet haben muß, wird durch die in der Versammlung anwesende Vereinsjugend (Altersgruppe 8 bis 18 Jahre) vorgeschlagen und gewählt. Sind weniger als 5 Mitglieder der Vereinsjugend anwesend oder konnte kein Kandidat für die Jugendvertretung gefunden werden, so wird der Jugendvertreter durch die Vereinsjugend und die Mitgliederversammlung vorgeschlagen und gewählt.
Während der Mitgliederversammlung kann der Vorstand nach vorheriger Genehmigung durch den Vereinsausschuss Mitglieder mit Ehrentiteln benennen. Diese Titel können auf „Ehrenmitglied“ oder „Ehrenvorsitzender“ lauten. Mitglieder mit Ehrentiteln sind von der Beitragszahlung befreit.
 
Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen. Diese ist vom Sitzungsleiter und einem Mitglied des Vereinsausschusses zu unterzeichnen.

 


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§ 9 Abteilungen
 
Für die im Verein betriebenen Sportarten können mit Genehmigung des Vereinsausschusses Abteilungen gebildet werden. Den Abteilungen steht nach Maßgabe der Beschlüsse des Vereinsausschusses das Recht zu, in ihrem eigenen sportlichen Bereich tätig zu sein.
Die Abteilungen können kein eigenes Vermögen bilden.

 


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§ 10 Geschäftsordnung
 
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
 
Jedes Mitglied ist zur Zahlung der möglichen Aufnahmegebühren und des Beitrages verpflichtet. Über die Höhe und die Fälligkeit dieser Geldbeträge sowie über sonst von den Mitgliedern zu erbringende Leistungen beschließt die Mitgliederversammlung.

 


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§ 11 Vereinsauflösung
 
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck und unter Einhaltung einer vierwöchigen Frist einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. In dieser Versammlung müssen vier Fünftel der Mitglieder anwesend sein. Zur Beschlussfassung ist eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen notwendig. Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, so ist innerhalb von 14 Tagen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist bei der Einberufung hinzuweisen.
 
In der gleichen Versammlung haben die Mitglieder die Liquidatoren zu bestellen, die dann die laufenden Geschäfte abzuwickeln und das vorhandene Vereinsinventar in Geld umzusetzen haben. Das nach Auflösung / Aufhebung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zwecks verbleibende Vermögen ist der Stadt Burgkunstadt mit der Maßgabe zu überweisen, es wiederum unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Satzung zu verwenden. Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins sind dem zuständigen Amtsgericht und Finanzamt anzuzeigen.

 


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§ 12 Haftung
 
Der Verein haftet nicht für Schäden oder Verluste gleich welcher Art, die einem Vereinsmitglied aus der Teilnahme an Veranstaltungen oder durch die Benutzung der Vereinseinrichtungen entstanden sind, soweit derartige Schäden oder Verluste nicht durch Versicherungsleistungen gedeckt werden. Die Bestimmung des §276 II BGB bleibt unberührt.

 


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§ 13 Inkrafttreten der Satzung
 
Die Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 09.01.2000 beschlossen. Sie tritt mit Eintragung im Vereinsregister in Kraft.

 


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