"Concordia Aktiv" - Kanutour auf der Wiesent
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Am Sonntag den 26. Juli 2009 war es mal wieder so weit. Die Concorden waren wieder unterwegs.
 

Um auch dem nicht Radball spielenden Teil der Concorden etwas zu bieten, haben sich die Verantwortlichen etwas ganz tolles ausgedacht und perfekt organisiert.

Mit dem Bus ging es am Mittag von Burgkunstadt nach Pottenstein, wo je nach Lust und Laune, für die Teilnehmer der Fahrt entweder eine Besichtigung der Teufelshöhle oder eben eine Kanutour gebucht war.
Die Mehrheit der Teilnehmer, so auch ich, entschlossen sich mit dem Boot zu fahren.
Am Bootsverleih angekommen wurden nach einer Einweisung an jeden der Mitfahrer noch eine Schwimmweste verteilt und dann ging es mit dem Bus erst mal 5 km Stromaufwärts zum Startpunkt der Bootsfahrt, wo dann auch schon mehrere Kanus und Zweierkajaks auf uns warteten.

Schon der Einstieg ins Boot ist eine ziemlich wacklige Angelegenheit, die wir (nur mein Boot) dazu nutzten erst mal genau zu prüfen, wie kalt das Wasser denn nun wirklich ist.
Nachdem das geklärt war ging die Reise los.
Bootfahren macht Spaß. Zwar kann man so eine Fahrt auch durchaus mit trockenen Hosen durchführen aber wenn's dazu eh schon zu spät ist, hat man auch überhaupt keine Angst mehr vor Spritzern oder beim umsetzen des Paddels ein paar Tropfen Wasser abzubekommen.

Zweimal mussten wir bei Hindernissen im Wasser das Boot umtragen. Aber das schafft nur Übung beim Ein- und Aussteigen.
Auch eine Ministromschnelle war zu überwinden und ein ganz fieser Stein der wenige Zentimeter unter der Wasseroberfläche auf uns wartete wurde einigen fast zum Verhängnis.
Obwohl die Fahrt nur etwa knapp zwei Stunden dauerte und nur 5 km weit ging konnten doch alle feststellen das die Bootsbeherrschung bei allen Teilnehmern zunehmend besser wurde. Und nicht wenige waren fast ein wenig traurig das es schon vorüber war.

Nach der Fahrt sah man allenthalben strahlende Gesichter und die eine oder andere nasse Hose. Das war aber egal. Wir hatten in weiser Voraussicht Ersatzkleidung mitgenommen.

 

Für eine größere Ansicht der Bilder einfach aufs jeweilige Bild klicken

Noch ein paar Bilder die mir zugesand wurden, die ich aber nicht einsortiert habe.

 

Im Anschluss ging es weiter nach Pottenstein wo wir in Bruckmayers Urbräu eine sehr interessante Einweisung in den Bereich des Bierbrauens und -trinkens bekamen. Auch konnten wir zum Vortrag ein Paar sehr gute Biere verkosten.
Den Vortrag hielt der Wirt des Bruckmayers Urbräu. Ein Mann der mit voller Begeisterung einen sehr launigen und lustigen Vortrag hielt. Außerdem muss es sich bei Ihm um einen guten Geschäftsmann handeln, weil er nach eigener Angabe es geschafft hat Freibier zu verkaufen. Respekt!

 

 

Den Abschluss unseres Ausfluges verlebten wir im Urbräu-Biergarten. Mit sehr gutem Essen und Bier und leider auch einer stark verbesserungsfähigen Essensausgabe.
Um 20:00 Uhr fuhr der Bus Richtung Heimat. Für einige viel zu bald. Wir hätten schon noch das eine oder andere Stündchen im Biergarten verbracht. Aber es war ja Sonntag und die meisten mussten am Montag wieder zu Arbeit. So hat es dann trotzdem gepasst.

 

 

 

Vielen Dank unseren Organisatoren. Das war wieder mal perfekt gemacht. Und wie man das macht, nach dem Mistwetter der letzten Wochen ein so hervorragendes Wetter für diesen Ausflug zu organisieren, das muss ich mir mal in aller Ruhe erklären lassen